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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie über die kommenden Veranstaltungen sowie über kürzlich veröffentlichte Publikationen im Rahmen des FIW-Projekts informieren zu dürfen.

 

Diesmal mit folgendem Inhalt:

·        Einladung: FIW-Workshop ‚Women in International Economics 2024‘| 08.03.2024

·        Einladung: Seminar in International Economics: Wird Deutschland "Europas Umweltverschmutzungsparadies"?| 12.03.2024

·        Einladung: AW-Curriculum: Angewandte Modellierung in der Außenwirtschaftsforschung | 14.03.2024

·        5. Jahresgutachten zur „Lage der österreichischen Außenwirtschaft“ veröffentlicht

·        Neuer FIW-Trade Indikator veröffentlicht

·        FIW-Spotlight: BRICS plus: Neue Weltordnung und Ende der Leitwährung US-Dollar?

 

Einladung: FIW-Workshop ‚Women in International Economics 2024‘| 08.03.2024

 

Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft sowie das FIW laden ein zum

 

FIW-Workshop ‚Women in International Economics 2024‘

 

Datum: 08.03.2024, 10:30 bis 12:00 Uhr

Ort: BMAW, Stubenring 1, 1010 Wien, 1. Stock, Gobelinsaal (Saal II)

Sprache: Englisch

Anmeldung unter diesem Link

 

Programm:

10:30 – 10:45  Begrüßung 

Eva Landrichtinger (BMAW)

 

10:45 – 11:15  Keynote Lecture “International Trade and Capital Allocation within Firms”

Dalia Marin (Technische Universität München)

 

11:15 – 11:45  Präsentation “The heterogenous trade effects of trade agreements with environmental provisions”

Bettina Meinhart (IIASA, ehemals FIW-PreDoc)

 

11:45 – 12:00  FIW Award für PhD Thesen in International Economics

Verleihung durch Cynthia Zimmermann (BMAW) and Harald Oberhofer (WU Wien, WIFO) 

 

12:00  Informal Get-together

 

Moderation:  Cynthia Zimmermann (BMAW)

 

Einladung: Seminar in International Economics: Wird Deutschland "Europas Umweltverschmutzungsparadies"?| 12.03.2024

 

Das Kompetenzzentrum Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) lädt ein zur Teilnahme am Seminar in International Economics zum Thema

 

Wird Deutschland "Europas Umweltverschmutzungsparadies"?

 

Vortragende: Kathrine von Graevenitz (ZEW – Leibniz Centre for European Economic Research in Mannheim)

Diskutant: Armando Rungi (IMT School for Advanced Studies in Lucca)

Datum: 12.03.2024, 14:00 bis 15:00 Uhr

Ort: Online

Sprache: Englisch

Registrierung unter diesem Link

 

Abstract:

Relative Preise entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Standorte. In diesem Papier liegt der Schwerpunkt auf der Rolle der regulatorischen Unterschiede zwischen Deutschland und anderen EU-Ländern, die den Schattenpreis von Kohlenstoffemissionen beeinflussen. Die Autoren kalibrieren ein Modell des Melitz-Typs, das um Emissions- und Vermeidungsentscheidungen der Unternehmen erweitert wird, indem sie Daten zu Gesamtproduktion, Handel und Emissionen verwenden. Die Parameterschätzungen werden aus der deutschen Zählung des verarbeitenden Gewerbes abgeleitet. Das quantitative Modell ermöglicht es, ein Maß für die Entwicklung der regulatorischen Strenge in der EU und in Deutschland in Form eines impliziten Kohlenstoffpreises, der für Emissionen gezahlt wird, zu ermitteln. Dieser Preis spiegelt die Energie- und Kohlenstoffpreise zusätzlich zu den ordnungspolitischen Maßnahmen wider und ist von 2005 bis 2019 in den meisten Sektoren gesunken – sowohl in Deutschland als auch in anderen EU-Ländern. Der Trend ist in Deutschland stärker ausgeprägt als in der übrigen EU. In kontrafaktischen Analysen wird gezeigt, dass dieser EU-interne Unterschied die deutschen Industrieemissionen erheblich erhöht hat. Wären die impliziten Kohlenstoffpreise in der EU in gleichem Maße gesunken wie in Deutschland, wären die deutschen Emissionen deutlich niedriger gewesen. Deutschland ist in zunehmendem Maße zu einem Ort geworden, an dem Umweltverschmutzung toleriert wird.

 

Die Seminarreihe wird vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) in Zusammenarbeit mit dem FIW sowie dem European University Institute organisiert. Das Seminar bietet ein Forum für die Präsentation und Diskussion aktueller akademischer Forschung im Bereich der internationalen Wirtschaft.

 

Einladung: AW-Curriculum: Angewandte Modellierung in der Außenwirtschaftsforschung | 14.03.2024

 

Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft, das Kompetenzzentrum Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft und die Verwaltungsakademie des Bundes laden ein zum Seminar

 

B4 (2024): Angewandte Modellierung in der Außenwirtschaftsforschung

 

Vortragender: Univ.-Doz. Dr. Robert Stehrer (wiiw)

Datum: 14.03.2024, 09:00 bis 12:00 Uhr

Ort: Online

Registrierung unter diesem Link

 

Inhalte:

1. Datengrundlage der AW-Forschung

·        Beschreibung von Daten, welche für die Forschung interessant sind

·        Überblick über die erhebenden Stellen sowie die wichtigsten Datenquellen (z.B. Statistik Austria, Eurostat, Sektion V Datapoint, COMTRADE, UNCTAD, OECD)

·        Klassifizierung von Daten: Makro- und Mikrodaten, Registerdaten

·        Vorstellung des Austrian Micro Data Center: Besonderheit, verfügbare Daten und Zugang

 

2. Modelle der AW- Forschung

·        Historischer Überblick: Parameter, Komplexität und theoretische ökonomische Grundlagen im Wandel der Zeit

·        Wechselwirkung: Neue Modelle brauchen neue Daten und neue Daten führen zu neuen Modellen.

·        Vorstellung eines State of the Art Modells

 

3. Anwendungsbeispiel von verknüpften Registerdaten: Vorstellung eigener Forschungsergebnisse oder einer internationalen Best Practice

 

Das Webinar findet im Rahmen des Außenwirtschafts-Curriculum 2023/24 statt. Mehr Informationen zum Außenwirtschafts-Curriculum.

 

5. Jahresgutachten zur „Lage der österreichischen Außenwirtschaft“ veröffentlicht

 

Der „Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft“ (FIW) veröffentlicht sein fünftes Jahresgutachten zur „Lage der österreichischen Außenwirtschaft“. Neben den aktuellen internationalen Rahmenbedingungen präsentiert das Autor:innenteam eine Prognose der österreichischen Außenhandelsentwicklung für die Jahre 2024 und 2025 sowie eine modellbasierte mittelfristige Einschätzung, inwiefern sich die Handelsbeziehungen innerhalb der wirtschaftlich und politisch mit den USA verbündeten Volkswirtschaften bzw. des „China-Blocks“ sowie zwischen diesen beiden Ländergruppen bis 2028 entwickeln könnten.

 

Link zum Jahresgutachten

 

Neuer FIW-Trade Indicator veröffentlicht

 

Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) hat das Institut für Höhere Studien (IHS) beauftragt, mit ökonometrischen Methoden und zeitaktuellen Daten einen Nowcast der Entwicklung des österreichischen Warenaußenhandels zu erstellen.

 

Ab April 2024 wird das BMAW monatlich aktuelle und qualitativ hochwertige Schätzungen für den österreichischen Warenverkehr im abgelaufenen Monat veröffentlichen. Neben den nominellen Werten weist der FIW Trade Indicator auch preis- und saisonbereinigte Werte aus, die Verzerrungen durch saisonale Einflüsse und Feiertage ausschalten und eine zeitnahe Beurteilung der konjunkturellen Tendenzen im Außenhandel erlauben. Dadurch stehen erstmals zeitnahe belastbare Prognosen des österreichischen Außenhandels zur Verfügung. Zum Vergleich: Die Statistik Austria publiziert die ersten vorläufigen Daten zu nominellen Warenexporten und -importen mit einer Zeitverzögerung von mehr als zwei Monaten.

 

Link zum Trade Indicator

 

FIW-Spotlight: BRICS plus: Neue Weltordnung und Ende der Leitwährung US-Dollar?

 

Das kürzlich erschienene Spotlight von Mario Holzner (wiiw) geht der Frage nach, wie realistisch die Etablierung einer neuen Weltordnung und die Ablösung des US-Dollar als globale Leitwährung sind? Abgesehen von ihrer Skepsis gegenüber dem von den USA dominierten internationalen Wirtschafts- und Finanzsystem eint die BRICS+ Mitglieder nicht viel. Die BRICS+ Staaten entzweit auch ihr unterschiedliches ökonomisches und demografisches Gewicht.

Bei den globalen Rohstoffvorkommen wären die BRICS+ Mitglieder aber als Block in der Lage, den Westen gehörig unter Druck zu setzen. Durch die Aufnahme von Saudi-Arabien, des Iran und der Vereinigten Arabischen Emirate kommen sie auf 43% der weltweiten Erdölproduktion.

 

Link zum Spotlight

 

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Hudetz und Birgit Buschbom

 

FIW-Projektbüro

 

Es entspricht nicht unserer Philosophie Ihnen unerwünschte E-Mails zukommen zu lassen. Falls Sie keine weiteren E-Mails vom FIW erhalten möchten, schreiben Sie bitte an das Projektbüro mit dem Betreff "Abmelden".

 

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Der Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) (https://www.fiw.ac.at/) ist eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz, der Universität Innsbruck, WIFO und wiiw. FIW wird von den Bundesministerien BMBFW und BMAW unterstützt.

 

 

Dear Sir or Madam,

We are glad to inform you about the current developments and upcoming events within the FIW project.

 

In this issue:

·        Invitation: FIW-Workshop ‚Women in International Economics 2024‘| 08.03.2024

·        Invitation: Seminar in International Economics: Is Germany becoming the European pollution haven?| 12.03.2024

·        Invitation: AW-Curriculum: Applied modelling in foreign trade research| 14.03.2024

·        5th Annual Report on the "State of Austrian Foreign Trade" published

·        New FIW Trade Indicator released

·        Spotlight: BRICS plus: A new world order and the end of the US dollar as the global reserve currency?

 

Invitation: FIW-Workshop ‚Women in International Economics 2024‘| 08.03.2024

 

The Federal Ministry of Labour and Economy and the FIW kindly invite you to the upcoming event

 

FIW-Workshop ‚Women in International Economics 2024‘

 

Date: March 8, 2024, 10:30 am to 12:00 pm

Venue: BMAW, Stubenring 1, 1010 Vienna, 1st floor, Gobelinsaal (Saal II)

Language: English

Registration via this link

 

Program:

10:30 – 10:45  Opening remarks

Eva Landrichtinger (BMAW)

 

10:45 – 11:15  Keynote Lecture “International Trade and Capital Allocation within Firms”

Dalia Marin ((Technical University of Munich)

 

11:15 – 11:45  Presentation “The heterogenous trade effects of trade agreements with environmental provisions”

Bettina Meinhart (IIASA, former FIW-PreDoc)

 

11:45 – 12:00  FIW Award for PhD Thesis in International Economics

Presented by Cynthia Zimmermann (BMAW) and Harald Oberhofer (Vienna University of Economics and Business, WIFO) 

 

12:00  Informal Get-together

 

Moderation:  Cynthia Zimmermann (BMAW)

 

Invitation: Seminar in International Economics: Is Germany becoming the European pollution haven? | 12.03.2024

 

The Competence Centre for International Economics Research (FIW) kindly invites to participate in the Seminar in International Economics on the topic

 

Is Germany becoming the European pollution haven?

 

Presenter: Kathrine von Graevenitz (ZEW – Leibniz Centre for European Economic Research in Mannheim)

Discussant: Armando Rungi (IMT School for Advanced Studies in Lucca)

Date: March 13, 2024, 02:00 pm to 03:00 pm

Language: English

Registration via this link

 

Abstract:

Relative prices determine the competitiveness of different locations. In this paper, the focus is on the role of regulatory differences between Germany and other EU countries which affect the shadow price of carbon emissions. The authors calibrate a Melitz-type model, extended by firms’ emissions and abatement decisions using data on aggregate output, trade, and emissions. The parameter estimates are derived from the German Manufacturing Census. The quantitative model allows the recovery of a measure of how regulatory stringency evolved in the EU and Germany in terms of an implicit carbon price paid on emissions. This price reflects energy and carbon prices in addition to command-and-control measures and decreased from 2005 to 2019 in most sectors – both in Germany and other EU countries. The trend is more pronounced in Germany than in the rest of the EU. In counterfactual analyses, it is shown that this intra-EU difference has substantially increased German industrial emissions. Had the EU experienced the same decrease in implicit carbon prices as Germany, German emissions would have been substantially lower. Germany has increasingly become a pollution haven.

 

The seminar series is organised by the Vienna Institute for International Economic Studies (wiiw) in co-operation with FIW and the European University Institute. The seminar provides a forum for presentation and discussion of recent academic research in the field of international economics.

 

Invitation: AW-Curriculum: Applied modelling in foreign trade research| 14.03.2024

 

The Federal Ministry of Labor and Economy, the Competence Center Research Focus International Economics and the Federal Academy of Administration invite to the seminar

B4 (2024): Applied modelling in foreign trade research

 

Lecturer: Univ.-Doz. Dr. Robert Stehrer (wiiw)

Date: March 14, 2024, 09:00 am to 12:00 pm

Venue: Online

Registration via this link

 

Topics:

1. Data basis for foreign trade research

·        Description of data of interest for research

·        Overview of the collecting organisations and the most important data sources (e.g Statistics Austria, Eurostat, Section V Datapoint, COMTRADE, UNCTAD, OECD)

·        Classification of data: Macro and micro data, register data

·        Presentation of the Austrian Micro Data Centre: Special features, available data and access

 

2. Models of foreign trade research

·        Historical overview: Parameters, complexity and theoretical economic foundations in the course of time

·        Interaction: New models need new data and new data lead to new models.

·        Presentation of a state of the art model

 

3. Application example of linked register data: Presentation of own research results or an international best practice

 

The webinar is part of the Foreign Trade Curriculum 2023/24. More information about the Foreign Trade Curriculum.

 

5th Annual Report on the "State of Austrian Foreign Trade" published

 

The "Research Centre for International Economics" (FIW) has published its fifth annual report on the "State of Austrian Foreign Trade". In addition to the current international framework conditions, the expert team presents a forecast of Austrian foreign trade development for the years 2024 and 2025 as well as a model-based medium-term assessment of the extent to which trade relations within the economies economically and politically allied with the USA or the "China bloc" and between these two groups of countries could develop by 2028.

 

Link to the Annual Report

 

New FIW Trade Indicator released

 

The Federal Ministry of Labour and Economy (BMAW) has commissioned the Institute for Advanced Studies (IHS) to produce a nowcast of the development of Austrian foreign trade in goods using econometric methods and up-to-date data.

 

From April 2024, the BMAW will publish up-to-date, high-quality estimates for Austrian trade in goods in the previous month on a monthly basis. In addition to the nominal values, the FIW Trade Indicator also shows price and seasonally adjusted values, which eliminate distortions caused by seasonal influences and public holidays and allow a timely assessment of economic trends in foreign trade. This means that, for the first time, timely and reliable forecasts of Austrian foreign trade are available. For comparison: Statistics Austria publishes the first provisional data on nominal exports and imports of goods with a time lag of more than two months.

 

Link to the Trade Indicator

 

FIW-Spotlight: BRICS plus: A new world order and the end of the US dollar as the global reserve currency?

 

The recently published Spotlight by Mario Holzner (wiiw) examines the question of how realistic the establishment of a new world order and the replacement of the US dollar as the global reserve currency are. Apart from their scepticism towards the international economic and financial system dominated by the USA, the BRICS+ members do not have much in common. The BRICS+ countries are also divided by their differing economic and demographic weight.

However, in terms of global raw material reserves, the BRICS+ members as a bloc would be able to put the West under considerable pressure. With the inclusion of Saudi Arabia, Iran and the United Arab Emirates, they account for 43% of global oil production.

 

Link to the Spotlight

 

Kind regards

 

Alexander Hudetz and Birgit Buschbom
FIW Project Office

 

It is not our philosophy to send you unwanted e-mails. If you do not wish to receive further e-mails from FIW, please write to the project office with the subject "Unsubscribe".

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The FIW - Research Centre International Economics (https://www.fiw.ac.at/) is a cooperation between the Vienna University of Economics and Business (WU), the University Vienna, the Johannes Kepler University Linz and the University of Innsbruck, WIFO and wiiw.. FIW is funded by BMBFW and BMAW.