Sozialer
Aufstieg in Österreich. Eine Leiter ohne Sprossen?
29.05.2019, 18:00
Wirtschaftsuniversität Wien; LC, Festsaal 1
Michael Förster, Chefanalyst, OECD
Präsentation der Ergebnisse einer neuen OECD Studie (mit Schwerpunkt Österreich)
OECD-report
“A Broken Social Elevator? How to Promote Social Mobility”
Das Leben ist oft ungerecht, schon gleich zu Beginn. In welche Familie man hineingeboren wird, prägt in großem Ausmaß künftige Lebens- und Einkommenschancen. Trotz großen persönlichen Engagements verbleiben viele letztlich
in der sozioökonomischen Schicht ihrer Eltern. Schichtzugehörigkeit wird damit auch – und vor allem – in Österreich über Generationen hinweg vererbt. Das bestätigt auch eine aktuelle OECD-Analyse. Sozialer Aufstieg erweist sich also als schwieriges, wenn nicht
unmögliches Unterfangen. Warum sozialer Aufstieg hierzulande noch immer so oft misslingt, wie auf der Systemebene „Sprossen in die Aufstiegsleiter eingezogen werden können“ und warum diese politisch auf unebenem Grund steht, wird im Rahmen dieser Veranstaltung
von profunden KennerInnen der nationalen und internationalen Forschung zum Thema „soziale Mobilität“ aufgezeigt und diskutiert.
Diskutierende:
Christoph Badelt, Department Sozioökonomie, WU
Alyssa Schneebaum, Department Volkswirtschaft, WU
Moderation:
Karin Heitzmann, Leiterin des Instituts für Verteilungsfragen, WU
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Altzinger Wilfried
Vienna University of Economics and Business
Department of Economics
Research Institute ‚Economics
of Inequality‘
Welthandelsplatz 1 /
D4.2.032
A-1020 Vienna
++ 43 676 8213 4511
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