Das Europaprojekt steht zum 60. Geburtstag vor Dilemma
Klimaerwärmung, Finanzstabilität, politische Konflikte und Migration erfordern internationale Antworten. Die Mehrzahl der Europäer wünscht sich prinzipiell auch mehr europäische Lösungen, steht aber den konkreten Maßnahmen skeptisch gegenüber. Der Ausweg aus dem Dilemma könnte eine gezielte Erweiterung des nationalen Spielraums gerade durch bessere europäische Lösungen heißen.
Nach Begrüßung durch den Gastgeber und Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich Jörg Wojahn und einem Statement zu Europäischen Reformvorschlägen für Österreich durch Marc Fähndrich, Berater für wirtschaftspolitische Koordination und Europäisches Semster (Europäische Kommission), werden zwei Studien in Impulsreferaten vorgestellt:
Karl Aiginger: „Mehr nationale Souveränität durch mehr Europa“
(Querdenkerplattform: Wien-Europa)
Katharina Gnath: “What Millennials Think about the Future of the EU and the Euro”
(Bertelsmann Stiftung)
Unter der Leitung von Hans Bürger (ORF) diskutieren anschließend Karl Aiginger (Querdenkerplattform: Wien-Europa), Erza Aruqaj (Wirtschaftspolitischer Club), Katharina Gnath (Bertelsmann Stiftung) und Paul Schmidt (Österreichische Gesellschaft für Europapolitik).