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Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Sie über die neuesten Entwicklungen des FIW-Projekts informieren zu dürfen.
Dieses Mal mit folgendem Inhalt:
Einladung zur 41. FIW-Vorlesung: „Handelspolitische Schutzmaßnahmen: Balanceakt auf einem schmalen Grat zwischen Schutz und Protektionismus“
(Webinar)
Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
und das FIW laden ein zur 41. FIW-Vorlesung
„Handelspolitische Schutzmaßnahmen: Balanceakt auf einem schmalen Grat zwischen Schutz und Protektionismus“
Julia Grübler, MSc (wiiw)
Begrüßung:
Sektionschefin Mag. Cynthia Zimmermann (BMDW)
Koreferate:
MMag.
Dr. Alexandra Leoni (BMDW); Mag.
Doris Traxl-Reiner (BMDW)
Diskussionsleitung:
Dr. Manfred Schekulin (BMDW)
Literatur:
FIW-Policy
Brief Nr. 50 (Mai 2021)
Mittwoch, 26. Mai 2021, 9:15 h bis 10:30 h
FIW-Vorlesungen ist eine Veranstaltungsreihe, bei der politikrelevante
aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich internationale Wirtschaft praxisnah präsentiert und diskutiert werden.
Anmeldung erforderlich:
https://my.demio.com/ref/rIJK1BeaYI0RNkNA
Den Teilnahmelink erhalten Sie unmittelbar nach der Anmeldung.
Technische Voraussetzungen: Dieses Webinar sollte in allen aktuellen
und gängigen Browsern und auf allen gängigen Plattformen (inklusive Tablets und Smartphones) funktionieren. Bitte vermeiden Sie den Internet Explorer. Wir empfehlen die aktuellen Versionen von Firefox, Chrome, Edge oder Safari. Wenn Sie Probleme mit einem
dieser Browser haben, versuchen Sie es bitte mit einem anderen.
FIW-Policy Brief „Handelspolitische Schutzmaßnahmen: Balanceakt auf einem schmalen
Grat zwischen Schutz und Protektionismus“
Im FIW-Policy Brief Nr. 50
untersucht die Autorin Julia Grübler (wiiw) handelspolitische Instrumente, die Schäden für die heimische Wirtschaft durch stark steigende Importe – insbesondere jene, die unlauteren Handelspraktiken zuzuschreiben sind – verhindern sollen.
Abstract:
Das oberste Ziel der Welthandelsorganisation ist eine globale Handelsliberalisierung zum Wohl aller Länder. Da der Abbau von Handelsbarrieren jedoch auch in nicht intendierten wirtschaftlichen Effekten resultieren kann, wurden bereits in den 1960er-Jahren Instrumente
entwickelt, um Schäden für die heimische Wirtschaft durch stark steigende Importe – insbesondere jene, die unlauteren Handelspraktiken zuzuschreiben sind – entgegenzuwirken. Antidumping-, Antisubventions- und Schutzmaßnahmen werden jedoch nicht nur multilateral
im Rahmen der Welthandelsorganisation geregelt. Über 80% der seit 1996 in Kraft getretenen präferenziellen Handelsabkommen enthalten entsprechende Bestimmungen; in EU-Abkommen sind sie noch häufiger verankert als in anderen, allerdings mit wesentlich stärkerem
Bezug auf die Welthandelsorganisation und die Erarbeitung einvernehmlicher Lösungen. Die empirische Wirtschaftsforschungsliteratur zeigt allerdings auch auf, dass die stark steigende Nutzung der Instrumente nicht zwingend ein Zeichen vermehrt unfairer Handelspraktiken
ist, sondern vielmehr auf protektionistischen Missbrauch der Schutzmaßnahmen hindeutet. Die schweren wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie, die durch die Krise beschleunigte Digitalisierung und die geographisch asymmetrische Erholung von der Gesundheits-
und Wirtschaftskrise befeuern die Nutzung bestehender und Entwicklung neuer handelspolitischer Schutzinstrumente. Neben der Beleuchtung von bereits seit längerem etablierten Antidumping-, Antisubventions- und Schutzmaßnahmen streift der Policy Brief auch neuere
oder wiederbelebte Instrumente, die ebenfalls dem Schutz der Wirtschaft vor schädigenden Handelspraktiken anderer Länder dienen sollen, aber die Diskussionen rund um steigenden Protektionismus und die Rolle der Welthandelsorganisation weiter intensivieren.
Julia Grübler
Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw)
Handelspolitische Schutzmaßnahmen: Balanceakt auf einem schmalen Grat zwischen Schutz und Protektionismus
Policy Brief Nr. 50, Mai 2021
Link zum
Policy
Brief
Das Bundeministerium für
Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) lädt Sie und interessierte Kolleginnen und Kollegen
am 17. Mai 2021
in der Zeit von 11:30 bis 12:30 Uhr
zur Präsentation der Studie „Perspektiven einer erfolgreichen europäischen Handelspolitik im Kontext geopolitischer Herausforderungen“
ein. Diese wurde von einem
Team des Kieler Instituts für Weltwirtschaft unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Gabriel Felbermayr im Auftrag des BMDW verfasst.
Im Anschluss an die Studienpräsentation
wird ein hochkarätiges Panel die Ergebnisse und die Implikationen für die neue EU-Handelsstrategie diskutieren:
Die Veranstaltung findet
als Zoom-Webinar statt, Teilnehmende können im Wege der Chat-Funktion mitdiskutieren.
Nach Registrierung unter
dem nachstehenden Link erhalten Sie Ihren persönlichen Zugangslink für die Veranstaltung:
https://zoom.us/webinar/register/WN_m-nhwC2mSoGfIL5NdHyOkw
Reminder: Einladung zum Seminar in International Economics:
Rising Temperatures, Falling Ratings: The Effect of Climate Change on Sovereign Creditworthiness (Online event)
Rising Temperatures, Falling Ratings: The Effect of Climate Change on Sovereign Creditworthiness (Online event)
Vortragender: Matt Burke, Bennett Institute for Public Policy and
University of East Anglia
Zeit: Donnerstag, 10. Juni
2021, 15:00 Uhr
Registrierungslink: https://wiiw.ac.at/rising-temperatures-falling-ratings-the-effect-of-climate-change-on-sovereign-creditworthiness-online-event-e-518.html
Dies ist eine Online-Veranstaltung über Zoom. Bitte registrieren Sie sich für den Einwahllink. Dieser wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugesandt.
Sprache:
Englisch
Description:
The presentation is based on a
paper
co-authored with Klusak, P., Agarwala, M., Kraemer, M. and Mohaddes, K.
Enthusiasm for 'greening the financial system' is welcome, but a fundamental challenge remains: financial decision makers lack
the necessary information. It is not enough to know that climate change is bad. Markets need credible, digestible information on how climate change translates into material risks. To bridge the gap between climate science and real-world financial indicators,
we simulate the effect of climate change on sovereign credit ratings for 108 countries, creating the world's first climate-adjusted sovereign credit rating. Under various warming scenarios, we find evidence of climate-induced sovereign downgrades as early
as 2030, increasing in intensity and across more countries over the century. We find strong evidence that stringent climate policy consistent with limiting warming to below 2oC, honouring the Paris Climate Agreement, and following RCP 2.6 could nearly eliminate
the effect of climate change on ratings. In contrast, under higher emissions scenarios (i.e., RCP 8.5), 63 sovereigns experience climate-induced downgrades by 2030, with an average reduction of 1.02 notches, rising to 80 sovereigns facing an average downgrade
of 2.48 notches by 2100. We calculate the effect of climate-induced sovereign downgrades on the cost of corporate and sovereign debt. Across the sample, climate change could increase the annual interest payments on sovereign debt by US$ 22-33 billion under
RCP 2.6, rising to US$ 137-205 billion under RCP 8.5. The additional cost to corporates is US$ 7.2-12.6 billion under RCP 2.6, and US$ 35.8-62.6 billion under RCP 8.5.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Hudetz und Birgit Buschbom
FIW-Projektbüro
Es entspricht nicht unserer Philosophie Ihnen unerwünschte E-Mails zukommen zu lassen. Falls Sie keine weiteren E-Mails vom FIW erhalten möchten, schreiben
Sie bitte an das Projektbüro
mit dem Betreff "Abmelden".
__________________________________
Der Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) (https://www.fiw.ac.at/) ist eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsuniversität
Wien (WU), der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Innsbruck, WIFO, wiiw und WSR.
FIW wird von den Bundesministerien BMBFW und BMDW finanziert.
Dear Sir or Madam,
We are pleased to inform you about the latest developments of the FIW project.
In this issue:
Invitation to the 41st FIW-Lecture „Handelspolitische Schutzmaßnahmen: Balanceakt auf einem schmalen Grat zwischen Schutz und Protektionismus“
– in German (Webinar)
The Federal Ministry and the FIW invite you to the
41st FIW-Lecture
„Handelspolitische Schutzmaßnahmen: Balanceakt auf einem schmalen Grat zwischen Schutz und Protektionismus“
Julia Grübler, MSc (wiiw)
Welcome:
Mag. Cynthia Zimmermann (BMDW)
Komments:
MMag.
Dr. Alexandra Leoni (BMDW); Mag. Doris Traxl-Reiner (BMDW)
Chair of the discussion:
Dr. Manfred Schekulin (BMDW)
Literature:
FIW-Policy
Brief Nr. 50 (Mai 2021)
Language:
German
Date: May 26, 2021, from 9:15 to 10:30
FIW-Lectures is a series of events in which policy-relevant current research results in the field of international economics are presented
and discussed in a practice-oriented manner.
Registration necessary:
https://my.demio.com/ref/rIJK1BeaYI0RNkNA
You will receive the dial-in link immediately after registration.
Technical requirements: This webinar should work in all recent browsers, on all
common devices including tablets and smartphones. Please avoid Internet Explorer, as it is outdated and no longer maintained. We recommend to use up-to-date versions of Firefox, Chrome, Edge or Safari. If you have problems with one of them, please try another
one of these.
FIW-Policy Brief „Handelspolitische Schutzmaßnahmen: Balanceakt auf einem schmalen
Grat zwischen Schutz und Protektionismus“ – in German
In FIW Policy
Brief No. 50, author Julia Grübler (wiiw) examines trade policy instruments designed to prevent damage to the domestic economy from sharp increases in imports - especially those attributable to unfair trade practices.
Abstract:
Das oberste Ziel der Welthandelsorganisation ist eine globale Handelsliberalisierung zum Wohl aller Länder.
Da der Abbau von Handelsbarrieren jedoch auch in nicht intendierten wirtschaftlichen
Effekten resultieren kann, wurden bereits in den 1960er-Jahren Instrumente entwickelt, um Schäden für die heimische Wirtschaft durch stark steigende Importe – insbesondere jene, die unlauteren Handelspraktiken zuzuschreiben sind – entgegenzuwirken. Antidumping-,
Antisubventions- und Schutzmaßnahmen werden jedoch nicht nur multilateral im Rahmen der Welthandelsorganisation geregelt. Über 80% der seit 1996 in Kraft getretenen präferenziellen Handelsabkommen enthalten entsprechende Bestimmungen; in EU-Abkommen sind sie
noch häufiger verankert als in anderen, allerdings mit wesentlich stärkerem Bezug auf die Welthandelsorganisation und die Erarbeitung einvernehmlicher Lösungen. Die empirische Wirtschaftsforschungsliteratur zeigt allerdings auch auf, dass die stark steigende
Nutzung der Instrumente nicht zwingend ein Zeichen vermehrt unfairer Handelspraktiken ist, sondern vielmehr auf protektionistischen Missbrauch der Schutzmaßnahmen hindeutet. Die schweren wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie, die durch die Krise beschleunigte
Digitalisierung und die geographisch asymmetrische Erholung von der Gesundheits- und Wirtschaftskrise befeuern die Nutzung bestehender und Entwicklung neuer handelspolitischer Schutzinstrumente. Neben der Beleuchtung von bereits seit längerem etablierten Antidumping-,
Antisubventions- und Schutzmaßnahmen streift der Policy Brief auch neuere oder wiederbelebte Instrumente, die ebenfalls dem Schutz der Wirtschaft vor schädigenden Handelspraktiken anderer Länder dienen sollen, aber die Diskussionen rund um steigenden Protektionismus
und die Rolle der Welthandelsorganisation weiter intensivieren.
Julia Grübler
The Vienna Institute for International Economic Studies (wiiw)
Handelspolitische Schutzmaßnahmen: Balanceakt auf einem schmalen Grat zwischen Schutz und Protektionismus
Policy Brief Nr. 50, May 2021
Link to the
Policy
Brief
Presentation of the study:
Perspektiven einer erfolgreichen europäischen Handelspolitik im Kontext geopolitischer Herausforderungen
– in Geman (Online event)
The Federal Ministry for Digital and Economic Affairs (BMDW)
invites you and interested colleagues to the
Presentation of the study “Perspektiven einer erfolgreichen europäischen Handelspolitik im Kontext geopolitischer Herausforderungen“
on May 17, 2021
from 11:30 to 12:30.
The study was commissioned by the BMDW and written by a team
from the Kiel Institute for the World Economy under the direction of Prof. Dr. Gabriel Felbermayr.
Following the study presentation, a high-level panel will discuss the findings and implications
for the new EU trade strategy:
The event will take place as a Zoom webinar (in German language).
Participants can join in the discussion via the chat function.
After registration under the link below you will receive your
individual join link for the event:
https://zoom.us/webinar/register/WN_m-nhwC2mSoGfIL5NdHyOkw
Reminder: Invitation to Seminar in International Economics:
Rising Temperatures, Falling Ratings: The Effect of Climate Change on Sovereign Creditworthiness (Online event)
Rising Temperatures, Falling Ratings: The Effect of Climate Change on Sovereign Creditworthiness (Online event)
Speaker: Matt Burke, Bennett Institute for Public Policy
and University of East Anglia
Time: June 10, 2021, 3 p.m.
Registrierungslink:
https://wiiw.ac.at/rising-temperatures-falling-ratings-the-effect-of-climate-change-on-sovereign-creditworthiness-online-event-e-518.html
This is an online event via Zoom. Please register for the dial-in link. The link will be sent shortly before the event.
Language: English
Description:
The presentation is based on a
paper
co-authored with Klusak, P., Agarwala, M., Kraemer, M. and Mohaddes, K.
Enthusiasm for 'greening the financial system' is welcome, but
a fundamental challenge remains: financial decision makers lack the necessary information. It is not enough to know that climate change is bad. Markets need credible, digestible information on how climate change translates into material risks. To bridge the
gap between climate science and real-world financial indicators, we simulate the effect of climate change on sovereign credit ratings for 108 countries, creating the world's first climate-adjusted sovereign credit rating. Under various warming scenarios, we
find evidence of climate-induced sovereign downgrades as early as 2030, increasing in intensity and across more countries over the century. We find strong evidence that stringent climate policy consistent with limiting warming to below 2oC, honouring the Paris
Climate Agreement, and following RCP 2.6 could nearly eliminate the effect of climate change on ratings. In contrast, under higher emissions scenarios (i.e., RCP 8.5), 63 sovereigns experience climate-induced downgrades by 2030, with an average reduction of
1.02 notches, rising to 80 sovereigns facing an average downgrade of 2.48 notches by 2100. We calculate the effect of climate-induced sovereign downgrades on the cost of corporate and sovereign debt. Across the sample, climate change could increase the annual
interest payments on sovereign debt by US$ 22-33 billion under RCP 2.6, rising to US$ 137-205 billion under RCP 8.5. The
We are looking forward to your participation in the events.
Kind regards
Alexander Hudetz and Birgit Buschbom
FIW Project Office
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project office
with the subject "Unsubscribe".
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The FIW - Research Centre International Economics (https://www.fiw.ac.at/)
is a cooperation between the Vienna University of Economics and Business (WU), the University Vienna, the Johannes Kepler University Linz and the University of Innsbruck, WIFO, wiiw and WSR. FIW is funded by BMBFW and BMDW.
