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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie über die neuesten Entwicklungen des FIW-Projekts informieren zu dürfen.

 

Dieses Mal mit folgendem Inhalt:

 

FIW-Research Report 2021 N° 03 „Transportkostenwahrheit im internationalen Handel“

Der neue FIW-Research Report von ForscherInnen des WIFO beschäftigt sich mit zwei zentralen Fragen, nämlich der Relevanz von externen Effekten im internationalen Warenverkehr und den volkswirtschaftlichen Konsequenzen einer allfälligen Internalisierung.

Elisabeth Christen, Bettina Meinhart, Franz Sinabell, Gerhard Streicher
Transportkostenwahrheit im internationalen Handel
FIW-Research Report 2021 N° 03
Juli 2021

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Abstract:
Mit dem Warentransport sind zahlreiche negative externe Effekte verbunden. Aufgrund eines Marktversagens werden zu viele Güter über weite Strecken transportiert. Maßnahmen zur Internalisierung, wie die Einführung von Auflagen, Verboten sowie Steuern, Abgaben und handelbaren Zertifikaten, zielen darauf ab, die externen Kosten zu berücksichtigen. In einigen Bereichen werden solche Eingriffe jedoch unterlassen. Eine umfassende Literaturrecherche zeigt, dass die mit dem Warentransport verbundenen externen Kosten nur teilweise internalisiert und somit preiswirksam sind. Mittels eines quantitativen Modells wird in einer Szenarioanalyse untersucht, wie sich eine Internalisierung der externen Kosten von Handelsaktivitäten in Form eines Preisaufschlags auswirken würde. Wie die Ergebnisse zeigen, könnte die Umsetzung von Transportkostenwahrheit im Extra-EU-Handel mit einer leichten Steigerung des realen Bruttoinlandsproduktes und der Beschäftigung in der EU einhergehen, sofern die Einnahmen dieser Handelsaufschläge wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Die Analyse benennt Handlungsoptionen zur Herstellung von Transportkostenwahrheit im internationalen Handel.

 

FIW-Research Report 2021 N° 04 „Erkenntnisse aus unruhigen Zeiten. Eine Analyse von anfälligen Sektoren im internationalen Handel im Kontext der COVID19-Pandemie“

Der neue FIW-Research Report von Oliver Reiter und Robert Stehrer (wiiw) analysiert, inwieweit der Außenhandel Österreichs und der EU gegenüber globalen wirtschaftlichen Schocks wie der Corona-Pandemie anfällig ist. Ein Drittel der ausländischen Importe sind "risikobehaftete" Produkte, d.h. Produkte, die im Falle von Handelsturbulenzen ein erhebliches Verfügbarkeitsrisiko darstellen. Vor allem der High-Tech-Sektor und die medizinische Versorgung sind von Lieferungen aus China abhängig. Nichtsdestotrotz haben sich die globalen Wertschöpfungsketten als widerstandsfähig erwiesen, und China hat Europa mit seinen enormen Produktionskapazitäten durch die Pandemie geholfen.

Eine generelle Verlagerung risikoreicher" Produktionen nach Europa ist wirtschaftlich nicht tragfähig. Stattdessen sollte das globale Handelssystem gestärkt werden, um im Falle externer Schocks widerstandsfähiger zu sein. Nur strategische Industrien sollten zurück nach Europa verlagert werden.

Oliver Reiter, Robert Stehrer
Learning from Tumultuous Times.An Analysis of Vulnerable Sectors in International Trade in the Context of the Corona Health Crisis
FIW-Research Report 2021 N° 04
Juli 2021
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Abstract:

Die COVID-19-Pandemie stellt einen noch nie dagewesenen Schock für das globale Wachstum und den internationalen Handel dar und rückte internationale Abhängigkeiten in den Fokus. Dies löste Diskussionen über die Widerstandsfähigkeit von globalen Wertschöpfungsketten aus. In der Studie konstruieren wir einen "Produktrisiko-Indikator" für fast 5000 global gehandelte Produkte, der auf Kennzahlen wie Marktkonzentration, Clustering-Tendenzen, Netzwerkzentralität von Akteuren oder internationaler Substituierbarkeit basiert. In einem zweiten Schritt werden die bilateralen Importe risikobehafteter Produkte mit internationalen Input-Output-Tabellen verknüpft, was eine Analyse der Bedeutung international bezogener risikobehafteter Produkte nach Ländern und verwendenden Branchen ermöglicht. Dabei zeigt sich das Technologie-intensive Industrien aufgrund des großen Anteils risikobehafteter Produkte in High-Tech-Produktkategorien anfälliger für Ausfälle entlang einer Lieferkette sind. Drittens wenden wir eine "partielle globale Extraktionsmethode" an, um die Auswirkungen einer möglichen Rückverlagerung von Lieferketten nach Europa auf das BIP abzuschätzen. Unter der Annahme, dass die Produktion von risikobehafteten Produkten von Nicht-EU27- in EU27-Länder verlagert wird, ergibt sich ein Anstieg des BIP der EU27 um bis zu 0,5 %. Die Nicht-EU27-Länder verlieren dementsprechend. Dies legt nahe, dass es auch im Interesse der Lieferländer und -industrien ist, resiliente Lieferketten zu gewährleisten. Abschließend werden ausgewählte politische Aspekte im Kontext der angestrebten offenen strategischen Autonomie der EU erörtert.

 

Einladung zum Außenwirtschaftscurriculum 2021/22

Das Kompetenzzentrum Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW), die Verwaltungsakademie des Bundes, und das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort freuen sich, ankündigen zu können, dass das Außenwirtschafts-Curriculum 2021/2022 fortgesetzt wird und laden Sie und Ihre interessierten Kolleginnen und Kollegen herzlich zur Teilnahme ein.

Heuer und im nächsten Jahr finden wieder insgesamt 11 Seminare statt. Teilnehmende erhalten nach Besuch von mindestens 8 Seminaren eine Teilnahmebestätigung des FIW.

Der Besuch einzelner Seminare ist auch ohne Teilnahme am AW-Curriculum möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Alle Informationen zum Außenwirtschafts-Curriculum sowie zu den Seminaren 2021 und 2022 finden Sie hier:

Informationen zum AW-Curriculum 2021/2022

Einladung

Programm

Anmeldelinks

Wir würden uns freuen, Sie beim Auftaktseminar „B1“ zum Thema „Open Markets Matter“ am 30. September 2021 begrüßen zu dürfen.

 

Förderpreis für Frauen in der Wirtschaftsforschung

FIW Award für PhD-Thesen im Bereich International Economics

Im Rahmen des Kompetenzzentrums „Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft“ wird der „FIW Award“ als Förderung für exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen im Forschungsbereich International Economics ausgeschrieben.

 

Der Preis richtet sich an qualifizierte Wissenschafterinnen bis zu einer Altersgrenze von 35 Jahren, die PhD-Thesen an einer österreichischen Universität im Bereich „International Economics“ verfasst haben oder an österreichische Staatsbürgerinnen, die ihre Abschlussarbeit an einer Universität im Ausland verfasst haben

 

Der „FIW Award“ hat das Ziel, hervorragende Forschungsarbeiten von Frauen sichtbar zu machen und zu prämieren. Frauen sollen damit motiviert werden, eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen.

Die Höhe des Förderpreises beträgt insgesamt € 7.000,00 und kann auf mehrere Nachwuchswissenschaftlerinnen aufgeteilt werden. Die konkrete Aufteilung der Preisgelder richtet sich nach Qualität und Anzahl der Einreichungen. 

 

Gefördert werden theoretische, empirische und wirtschaftspolitische Abschlussarbeiten zu folgenden Themen:

Außenwirtschaft, Direktinvestitionen, Entwicklungsökonomie, Europäische Integration, Globalisierung, internationale Finanzmärkte, internationale Handels- und Finanzinstitutionen, internationale Makroökonomik, internationale Wirtschaftsentwicklung, internationaler Handel, internationaler Wettbewerb, multinationale Unternehmen, volkswirtschaftliche Effekte von Migration, Wechselkursregime¸ bzw. ähnliche Themen.

 

Für die Bewertung der Einreichungen sind folgende Kriterien maßgebend:

 

Einreichungen senden Sie bitte an: fiw-pb@fiw.at

Einreichfrist: 5. September 2021

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Alexander Hudetz und Birgit Buschbom
FIW-Projektbüro

 

Es entspricht nicht unserer Philosophie Ihnen unerwünschte E-Mails zukommen zu lassen. Falls Sie keine weiteren E-Mails vom FIW erhalten möchten, schreiben Sie bitte an das Projektbüro mit dem Betreff "Abmelden".

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Der Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) (https://www.fiw.ac.at/) ist eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Innsbruck, WIFO, wiiw und WSR. FIW wird von den Bundesministerien BMBFW und BMDW finanziert.

 

 

 

 

Dear Sir or Madam,

We are glad to inform you about the latest news on the FIW project.

 

In this issue:

 

FIW-Research Report 2021 N° 03 "Transport Cost Truth in International Trade".

The new FIW-Research Report by WIFO researchers deals with two central questions, namely the relevance of external effects in the international trade of goods and the economic consequences of a possible internalization.

 

Elisabeth Christen, Bettina Meinhart, Franz Sinabell, Gerhard Streicher

Transport Cost Truth in International Trade

FIW Research Report 2021 N° 03

July 2021

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Abstract:
There are numerous negative externalities associated with the transport of goods. Due to a market failure, too many goods are transported over long distances. Internalization measures, such as the introduction of requirements, bans, and taxes, levies, and tradable permits, aim to address external costs. However, in some areas, such interventions are omitted. A comprehensive literature review shows that the external costs associated with the transport of goods are only partially internalized and thus price effective. Using a quantitative model, a scenario analysis examines the impact of internalizing the external costs of trade activities in the form of a price surcharge. As the results show, the implementation of transport cost truth in extra-EU trade could be accompanied by a slight increase in real GDP and employment in the EU, provided that the revenues of these trade markups are fed back into the economic cycle. The analysis identifies options for action to establish transport cost truth in international trade.

 

FIW-Research Report 2021 N° 04 “Learning from Tumultuous Times. An Analysis of Vulnerable Sectors in International Trade in the Context of the Corona Health Crisis”

The new FIW Research Report by Oliver Reiter and Robert Stehrer (wiiw) analyzes the extent to which Austria's and the EU's foreign trade is vulnerable to global economic shocks such as the Corona pandemic. One-third of foreign imports are "risky" products, i.e., products that pose a significant availability risk in the event of trade turmoil. The high-tech sector and medical care in particular are dependent on supplies from China. Nonetheless, global value chains have proven resilient, and China has helped Europe through the pandemic with its enormous manufacturing capacity.

A general shift of "risky" production to Europe is not economically viable. Instead, the global trading system should be strengthened to be more resilient in the event of external shocks. Only strategic industries should be relocated back to Europe.

Oliver Reiter, Robert Stehrer
Learning from Tumultuous Times.An Analysis of Vulnerable Sectors in International Trade in the Context of the Corona Health Crisis
FIW-Research Report 2021 N° 04
July 2021
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Abstract:
The COVID-19 pandemic marks an unprecedented shock to global growth and trade and brought international dependencies into the spotlight. This triggered discussions on resilience and robustness of global value chains. In this paper we assess which products can be considered as vulnerable to trade shocks at the global level – referred to as ‘risky’ products – by constructing a ‘product riskiness indicator’ for 4700 globally traded products based on components such as market concentration, clustering tendencies, network centrality of players, or international substitutability. In a second step the bilateral imports of risky products are matched to multi-country input-output tables enabling the analysis of the importance of internationally sourced risky products by country and using industries. Higher-tech industries are more prone to supply-chain vulnerability given the large share of risky products in high-tech product categories. Third, we apply a ‘partial global extraction method’ to assess the GDP impact of reshoring. Assuming that imports of risky products are re-shored from non-EU27 to EU27 countries suggests an increase in the EU27 GDP of up to 0.5%. The non-EU27 countries lose from such re-shoring activities accordingly. This suggests that it is also in the interest of the supplier countries and industries to assure robust or at least resilient supply chains. Finally, selected policy aspects in the context of the envisaged EU Open Strategic Autonomy are debated.

 

Invitation to the Foreign Trade Curriculum 2021/22

The FIW - Research Centre International Economics, the VAB, and the Federal Ministry for Digital and Economic Affairs are pleased to announce that the Foreign Trade Curriculum will be continued and cordially invite you and your interested colleagues to participate.

This year and next year, a total of 11 seminars will be held again. Participants will receive a certificate of participation from FIW after attending at least 8 seminars.

It is also possible to attend individual seminars without participating in the Foreign Trade Curriculum. Participation is free of charge.

All information on the Foreign Trade Curriculum and the seminars in 2021 and 2022 can be found here:

Information AW-Curriculum 2021/2022

Invitation

Programme

Anmeldelinks

 

We would be pleased to welcome you at the kick-off seminar "B1" on "Open Markets Matter" on September 30, 2021.

 

Award for Women in Economic Research:

FIW Award for PhD Theses in International Economics

Within the framework of the FIW - Research Centre International Economics, the "FIW Award" is announced as a promotion for excellent young female scientists in the research field of International Economics.

The award is aimed at qualified female scientists up to the age of 35 who have written a PhD thesis at an Austrian university in the field of international economics or Austrian citizens who have written their thesis at a university abroad.

The "FIW Award" aims to highlight and reward outstanding research work by women. The aim is to motivate women to pursue a scientific career.

The total amount of the award is € 7,000.00 and can be divided among several young female scientists. The actual distribution of the prize money depends on the quality and number of submissions. 

Funding is available for theoretical, empirical and economic policy theses on the following topics:

Foreign Economics, Direct Investment, Development Economics, European Integration, Globalization, International Financial Markets, International Trade and Financial Institutions, International Macroeconomics, International Economic Development, International Trade, International Competition, Multinational Corporations, Economic Effects of Migration, Exchange Rate Regimes¸ or similar topics.

 

The following criteria will govern the evaluation of submissions:

 

Please send submissions to: fiw-pb@fiw.at

Deadline for submission: September 5, 2021

 

Kind regards

 

Alexander Hudetz and Birgit Buschbom
FIW Project Office

 

It is not our philosophy to send you unwanted e-mails. If you do not wish to receive further e-mails from FIW, please write to the project office with the subject "Unsubscribe".

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The FIW - Research Centre International Economics (https://www.fiw.ac.at/) is a cooperation between the Vienna University of Economics and Business (WU), the University Vienna, the Johannes Kepler University Linz and the University of Innsbruck, WIFO, wiiw and WSR. FIW is funded by BMBFW and BMDW.

 

 

Titel: Logo des FIW - Beschreibung: Das ist das Logo Kompetenzzentrum Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, das in Kooperation mit dem BMDW die AW-Vorlesungen organisiert.