Informationen aus der Abteilung Gesundheitsökonomie 5/2015 - Gesundheit Österreich GmbH
________________________________ [cid:image001.jpg@01D138CF.330E3590] ________________________________ Expertisezentren für seltene Erkrankungen in Österreich Ein zentrales Thema des Nationalen Aktionsplans für seltene Erkrankungen ist die Verbesserung der medizinisch-klinischen Versorgung der von seltenen Erkrankungen Betroffenen (NAP.se, Handlungsfeld 2) und dabei insbesondere die Designation spezialisierter Zentren hinsichtlich in Gruppen zusammengefasster seltener Erkrankungen (SE), sogenannter Expertisezentren (EZ). Nähere Informationen: NAP.se<http://www.goeg.at/cxdata/media/download/berichte/napse_kurzfassung_20150415.pdf>, Abschnitt 2.2 und Anhänge 2, 3. Auf den dringenden Versorgungsbedarf der betroffenen Menschen soll mit dem Etablieren spezialisierter Zentren für SE reagiert werden. Expertise wird damit gebündelt und sichtbar gemacht. Bestehende Strukturen können vernetzt koordinierter und systematisch genutzt und Qualität sichergestellt werden. Nicht nur auf nationaler Ebene ist Vernetzen bedeutend, Ziel ist auch das Eingliedern nationaler Expertisezentren in die derzeit in Entstehung begriffenen europäischen Referenznetzwerke (European Reference Networks, ERN). Informationen zum Prozess der Designation von EZ in Österreich sowie zum Prozess der Aufnahme in ein ERN auf europäischer Ebene finden sich unter: http://www.goeg.at/de/Bereich/Expertisezentren-fuer-SE.html Seltenen Erkrankungen: FAQ im Gesundheitsportal Ende Oktober wurden im Gesundheitsportal Antworten zu häufig gestellten Fragen im Zusammenhang mit seltenen Erkrankungen veröffentlicht. Die Website ermöglicht einer breiten Bevölkerung Einblick in das Thema und listet Kontaktstellen für weiterführende Fragen auf. Link zu den FAQ: https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/seltene-erkranku... Workshop Krank in der Krise Die Taskforce Sozioökonomische Determinanten der Gesundheit (TF-SÖD) veranstaltete am 11. November den Workshop Krank in der Krise – Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf gesundheitliche Chancengerechtigkeit. Aaron Reeves von der University of Oxford eröffnete mit seinem Beitrag Impact of the economic crisis on health equity – an international comparison, es folgten Kurzinputs von Markus Marterbauer (Wirtschaft), Christine Stelzer-Orthofer (Sozial- und Arbeitsmarktpolitik) und Claudia Habl (Gesundheitsökonomie) als Einstieg zur Diskussion der Situation in Österreich. Sowohl die Publikumsdiskussion im Rahmen eines Mappings wie auch die anschließende Podiumsdiskussion verliefen ausgesprochen angeregt. Link zu den Workshop-Ergebnissen: http://www.fgoe.org/der-fonds/infos/die-prasentationen-und-ergebisse-des-wor... Lancet-Publikation: Preisvergleich von Krebsmedikamenten Im vom Lancet Oncology Dezember 2015 veröffentlichten Artikel analysierten Sabine Vogler (GÖG, Abteilung Gesundheitsökonomie), Agnes Vitry (Universität South Australia) und Zaheer-Ud-Din Babar (Universität Auckland) Preise von Krebsmedikamenten in 16 europäischen Ländern, Australien und Neuseeland. Dazu lieferte das an der GÖG angesiedelte Pharma-Preisinformation (PPI)-Service die Preisdaten aus den europäischen Ländern. Link zum Artikel: http://www.thelancet.com/pdfs/journals/lanonc/PIIS1470-2045(15)00449-0.pdf Sozioökonomische Determinanten und Arzneimittelverbrauch in Osteuropa Der Artikel Inequalities in medicine use in Central Eastern Europe: an empirical investigation of socioeconomic determinants in eight countries von Sabine Vogler, August Österle und Susanne Mayer im International Journal for Equity in Health widmet sich dem Einfluss von sozioökonomischen Determinanten auf den Verbrauch von verordneten und nicht-verordneten Arzneimitteln in acht osteuropäischen Ländern. Die Studie führten GÖG (Abteilung Gesundheitsökonomie), Wirtschaftsuniversität Wien und Medizinische Universität Wien gemeinsam durch, wobei in der Analyse auf PPRI-Daten (von der GÖG-Abteilung Gesundheitsökonomie geführtes Behördennetzwerk Pharmaeutical Pricing and Reimbursement Information) zurückgegriffen wurde. Link zum Artikel: http://whocc.goeg.at/Literaturliste/Dokumente/Articles/Vogler_%C3%96sterle_M... Teilnahme am Baltic Policy Dialogue Das European Observatory on Health Systems and Policies organisierte in Kooperation mit dem Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation seinen jährlichen Baltic Policy Dialogue am 28. und 29. Oktober mit baltischen Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung. Das Treffen fand diesmal in Riga statt und war dem Thema Arzneimittelpolitik gewidmet. Die Diskussion zwischen den baltischen Teilnehmern und Teilnehmerinnen ergänzten internationale Fachleute mit Vorträgen und Inputs. Sabine Vogler referierte als Leiterin des WHO-Kooperationszentrums für Arzneimittelpreisbildung und –erstattung an der GÖG über Preispolitik in europäischen Ländern sowie über Monitoring-Instrumente im Arzneimittelbereich und präsentierte Vorschläge zu Verbesserungsmaßnahmen. Dreiländertagung Betriebliche Gesundheitsförderung - <http://www.fgoe.org/presse-publikationen/downloads/tagungsbande/tagungsband-zur-2-dreilandertagung-betriebliche-gesundheitsforderung-in-bregenz/2015-11-10.4394133876> Gesunde neue Arbeitswelt Bereits zum zweiten Mal trafen im März nationale Akteurinnen und Akteure der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zu einem länderübergreifenden Erfahrungsaustausch in Bregenz aufeinander. Der Tagungsband zur vom Fonds Gesundes Österreich im Festspielhaus Bregenz veranstalteten Dreiländertagung ist jetzt erschienen. Link zum Tagungsband: http://www.fgoe.org/presse-publikationen/downloads/tagungsbande Neuer Evidenzbericht im Online-Portal Evidenz zur optimalen Versorgung von Schlaganfall-Patientinnen/Patienten liefert eine Kurzrecherche, die die Versorgung in einer Stroke-Unit mit der Versorgung in einer internen Krankenhausabteilung vergleicht. Link: http://evidenzberichte.goeg.at/?q=de/node/241 Neues Netzwerk: Central European Health Policy Am 28. September unterzeichneten Vertreter/innen aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Polen und GÖG-Geschäftsführer Georg Ziniel die Kooperationsvereinbarung zum Netzwerk Central European Health Policy, womit nationale öffentliche Stellen aus fünf EU Ländern ihre Zusammenarbeit verstärken. Link zum Netzwerktreffen: http://www.goeg.at/de/GOEG-Aktuelles/Central-European-Health-Policy-Netzwerk... Das österreichische Gesundheitswesen im internationalen Vergleich - GÖG-Bericht Ausgabe 4, 2015 ist online Das Standardwerk liefert wiederum wissenschaftlich fundiert und in adäquatem Kontext verortet einen internationalen Vergleich zentraler Systemparameter. Gegenübergestellt und analysiert werden mehr als 25 Vergleichsindikatoren (Gesundheitsausgaben und Ressourceneinsatz; Zugang, Gerechtigkeit und Inanspruchnahme; gesundheitsbezogene Leistungsergebnisse), die Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des österreichischen Gesundheitssystems im internationalen Vergleich sowie kritische Reflexion und eine Stärken-Schwächen-Analyse ermöglichen. Das tendenziell positive Bild des österreichischen Gesundheitssystems wird einerseits bestätigt, andererseits werden die verhältnismäßig hohen Ausgaben, denen teilweise nur durchschnittliche Ergebnisse gegenüberstehen, sichtbar. Link zum Bericht: http://www.goeg.at/cxdata/media/download/berichte/das_oesterreichische_gesun... ________________________________ Kommende Veranstaltung Ass.-Prof. Dr. Peter Klimek spricht im nächsten Colloquium Gesundheitsökonomie zum Thema Big Data in der Medizin und Gesundheitssystemforschung. Dienstag, 19. Jänner 2016, 17.00 –18.30 Uhr Gesundheit Österreich GmbH, UG S 1 Eingang: Biberstraße 20, 1010 Wien Wir freuen uns auf Ihr Kommen und ersuchen um Anmeldung unter: ghoe@ghoe.at<mailto:ghoe@ghoe.at> ________________________________ Medieninhaber und Herausgeber: Gesundheit Österreich GmbH Für den Inhalt verantwortlich: Abteilung für Gesundheitsökonomie Stubenring 6, 1010 Wien, Österreich E-Mail: ghoe@goeg.at<mailto:ghoe@goeg.at> Offenlegung nach § 25 Mediengesetz unter: www.goeg.at<http://www.goeg.at> Wenn Sie keine weiteren Informationen der Abteilung Gesundheitsökonomie an der Gesundheit Österreich GmbH beziehen möchten, antworten Sie bitte auf diese E-Mail mit dem Betreff „Abmeldung<mailto:ghoe@goeg.at>“ .
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