Einladung: "Sexuelle Orientierungen und Identitäten am Arbeitsplatz - (k)eine Privatsache!?" / 31.5.2016 / 17h / Clubraum LC
Liebe Studierende, mit freundlicher Unterstützung des Rektorats laden wir Sie sehr herzlich zu folgender Veranstaltung ein: Sexuelle Orientierungen und Identitäten am Arbeitsplatz - (k)eine Privatsache!? Perspektiven und Initiativen für gelebte Vielfalt in Organisationen Die Veranstaltung findet am Dienstag, 31.5.2016, ab 17 Uhr, im Clubraum, Gebäude LC, Campus WU statt. Sexuelle Orientierungen gelten in Organisationen häufig als "Privatsache". Damit wird ausgeblendet, dass in unserer Gesellschaft und auch am Arbeitsplatz Heterosexualität als Norm wirksam ist. Auch die Frage der sexuellen Identität wird mit der Norm der Zweigeschlechtlichkeit verbunden, andere wie z.B. Intersexualität oder Transgender bleiben dabei unberücksichtigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen folgende Fragen: · Inwiefern spielen sexuelle Orientierungen und Identitäten sowie heterosexuelle Normvorstellungen am Arbeitsplatz bzw. an einer Universität eine Rolle? · Welche Handlungsmöglichkeiten haben Organisationen und wie gelingt es, eine inklusive Organisationskultur in Bezug auf die Dimension "sexuelle Orientierung" zu fördern? · Welchen Nutzen haben Netzwerke und organisationsinterne Vernetzungsgruppen für ihre Mitglieder und Organisationen? · Welche Erfahrungen und Erfolgsstrategien gibt es aus der universitären und unternehmerischen Praxis bei der Entwicklung eigener Gruppen bzw. Netzwerke? Diese Fragen sollen im Zuge der Veranstaltung erörtert werden, gleichzeitig wird ein Rahmen zur Initiierung eines WU-internen Netzwerks geboten, um die Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragestellungen auch in Zukunft zu ermöglichen. Eingeladen sind Mitarbeiter_innen und Studierende der WU, die unabhängig von ihren sexuellen Orientierungen eine offene, wertschätzende und diskriminierungsfreie Organisationskultur fördern und die Vielfalt an Lebensweisen, Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen anerkennen und sichtbar machen wollen. Programm: 17:00 Uhr "Sexuelle Orientierungen und Identitäten am Arbeitsplatz - (k)eine Privatsache!?" Dr.in Roswitha Hofmann, uebergrenzendenken - Forschung & wissenschaftliche Beratung e.U. 17:30 Uhr Diskussion: "Initiativen und good practice Beispiele für gelebte Vielfalt in Organisationen" · ao.Univ.Prof.in Dr.in Ursula Hemetek, Leiterin des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien und Mitbegründerin von queer_mdw · Markus König, Rainbow Group UniCredit Bank Austria (angefragt) · Mag.a Astrid G. Weinwurm-Wilhelm, MSc., systemische Coach & Organisationsberaterin Beraterkreis, Präsidentin der Queer Business Women · Manfred Wondrak, MBA, CMC, Geschäftsführer von factor-D Diversity Consulting, Initiator und Gründungsvorstandsmitglied agpro - austrian gay professionals Moderation: Univ.Prof. Dr. Martin Stegu, Institut für Romanische Sprachen 18:30 Uhr Ausklang mit Buffet und Möglichkeit zur Vernetzung Zur besseren Planbarkeit wird bis 24.5.2016 um Anmeldung unter ak-gleich@wu.ac.at<mailto:ak-gleich@wu.ac.at> gebeten. In die Vorbereitungen involviert waren das Institut für Gender und Diversität in Organisationen, das Institut für Personalmanagement, das Institut für Romanische Sprachen, das Institut für Slawische Sprachen, die Stabstelle Gender & Diversity Policy, der AKG (Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen) sowie die Betriebsrät_innen für das allgemeine und wissenschaftliche Personal. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Wenn Sie ÖGS-Dolmetschung oder andere Unterstützung in Anspruch nehmen, kontaktieren Sie uns bitte: ak-gleich@wu.ac.at<mailto:ak-gleich@wu.ac.at> Der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (englisch<https://de.wikipedia.org/wiki/Englische_Sprache> International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia, kurz IDAHO oder IDAHOT) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai<https://de.wikipedia.org/wiki/17._Mai> begangen. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation<https://de.wikipedia.org/wiki/Weltgesundheitsorganisation> (WHO) beschloss, Homosexualität<https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t> aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten<https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_statistische_Klassifikation_der_Krankheiten_und_verwandter_Gesundheitsprobleme> zu streichen. (siehe Wikipedia<https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_gegen_Homophobie,_Transphobie_und_Biphobie> und http://www.dayagainsthomophobia.org<http://www.dayagainsthomophobia.org/>/)
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ak-gleich