________________________________ [cid:image002.jpg@01D17F6C.CF08C8F0] ________________________________ Purchasing Power Parities (PPP) for Hospital Services Der Wirtschaftsfaktor Gesundheit wächst mit steigenden Anteilen an Produktion und öffentlichen Ausgaben, allerdings mit signifikanten Unterschieden in Kosten und Pro-Kopf-Ausgaben zwischen den einzelnen Ländern. Werden diese Kosten dabei durch veränderte Inanspruchnahme bedingt oder spielen auch nationale Preisunterschiede der Leistungen eine Rolle? Um diese Frage beantworten zu können, erhebt die Gesundheit Österreich gemeinsam mit einem Luxemburg-Partner sogenannte Quasi-Preise für ausgewählte Spitalsleistungen, die zur Berechnung von Kaufkraftparitäten im Gesundheitsbereich herangezogen werden. Die Ergebnisse dieser europaweiten Erhebung sind seit 2015 integraler Bestandteil des EUROSTAT-PPP-Programmes. Link: http://ec.europa.eu/eurostat/web/purchasing-power-parities/overview EU-Studie über verstärkte länderübergreifende Kooperation zur Medikamenten-Preispolitik Die Abteilung Gesundheitsökonomie befasste sich im Auftrag der Europäischen Kommission (Generaldirektion Öffentliche Gesundheit) mit Strategien zur Arzneimittel-Preispolitik, insbesondere im Zusammenhang mit hochpreisigen Medikamenten. Das GÖG-Team beleuchtete die Praxis des internationalen Preisvergleichs (External Price Referencing), der in den EU-Mitgliedstaaten üblichen Methode zur Preisbildung, und identifizierte Verbesserungspotenziale durch verbesserte Kooperation Das Autorenteam prüfte auch, ob und wie EU-Mitgliedstaaten so-genannte Preisdifferenzierung (Differential Pricing), d.h. unterschiedliche Medikamentenpreise je nach Wirtschaftskraft eines Landes, als preispolitisches Gestaltungsinstrument einsetzen könnten. Link zur Studie: http://ec.europa.eu/health/systems_performance_assessment/publications/index... Link zur deutschen Kurfassung: http://ec.europa.eu/health/systems_performance_assessment/docs/pharmaproduct... Medikamentöse Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern Die systematische Übersichtsarbeit liefert Evidenz zu Wirksamkeit und Sicherheit der verschiedenen Optionen medikamentöser Schlaganfallprävention bei Patientinnen/Patienten mit Vorhofflimmern. In Österreich wird in den meisten Fällen orale Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten verabreicht. Trotz guter präventiver Wirkung können Vitamin-K-Antagonisten in der Anwendung problematisch sein (v. a. wegen Blutungsrisikos, Arzneimittel-Interaktionen, aufwendigen Therapie-Monitorings). In den vergangenen Jahren wurden deshalb international vermehrt alternative Antikoagulantien erforscht und auch in Österreich zugelassen, v. a. der direkte orale Thrombinhemmer Dabigatran oder direkte Faktor-Xa-Hemmer wie Rivaroxaban und Apixaban. Patientinnen/Patienten mit Vorhof-flimmern und einem oder mehreren weiteren Risikofaktor/en für Schlaganfall bilden die untersuchte Population des Berichts. Zu den Endpunkten zählen neben primären Endpunkten wie Häufigkeit und Schweregrad der Schlaganfälle, Blutungsereignisse und Nebenwirkungen auch sekundäre Endpunkte wie subjektive Lebensqualität der betroffenen Patientin-nen/Patienten inkl. Aufwand des Monitorings. Link: http://www.goeg.at/de/BerichtDetail/Medikamentoese-Schlaganfallpraevention-b... Neue Evidenzberichte im Online-Portal Zwei Kurzrecherchen liefern Evidenz zu folgenden Fragestellungen: · Welche Gesundheitsförderungsmaßnahmen für akut-traumatisierte Flüchtlinge sind wirksam, um physische, psychische oder soziale Folgebelastungen zu reduzieren? · Was sind die gesundheitsökonomischen Auswirkungen einer Verbesserung der Gesprächsführung in der Krankenversorgung? Link: http://evidenzberichte.goeg.at/?q=de/node/322#<http://evidenzberichte.goeg.at/?q=de/node/322> bzw. http://evidenzberichte.goeg.at/?q=de/node/319. ATHEA Konferenz Am 26. Februar 2016 fand in den Räumlichkeiten des Instituts für Höhere Studien (IHS) in Wien die zweite ATHEA-Konferenz für Gesundheitsökonomie unter dem Titel „Efficiency and equality in health systems“ statt. Die hervorragend organisierte Konferenz war nicht nur fachlich, sondern auch für die Vernetzung der im Bereich Gesundheitsökonomie in Österreich Forschenden höchst relevant. Die gesammelten Abstracts und demnächst auch die Präsentationen können unter http://www.athea.at/conferences/ abgerufen werden. Relaunch der Zeitschrift ZEFQ Mit der ersten Ausgaben des Jahres 2016 wurde die Zeitschrift ZEFQ auf ein neues Erscheinungsbild umgestellt. Künftig werden Beiträge in sieben Sektionen (Evidenz in der Gesundheitsversorgung; Qualität und Sicherheit in der Gesundheitsversorgung; Beteiligung von Patientinnen und Patienten; Management der Gesundheitsversorgung; Gesundheitsökonomie; Versorgungsforschung; Bildung im Gesundheitswesen) in deutscher und auch englischer Sprache publiziert. Ziel ist unter anderem eine stärkere internationale Orientierung im deutschen Sprachraum und darüber hinaus, die sich auch in der Zusammensetzung des Herausgeberkollegiums wiederspeigelt. Für die Themensektion Gesundheitsökonomie zeichnen Stefan Lhachimi (Universität Bremen) und Herwig Ostermann (GÖG) verantwortlich, entsprechende Einreichungen sind willkommen. Link zur ersten Ausgabe: http://www.sciencedirect.com/science/journal/18659217 Link zum Editorial Gesundheitsökonomie: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1865921715300180 Kommende Veranstaltungen Das nächste Colloquium Gesundheitsökonomie findet am 30. März 2016 an der Gesundheit Österreich statt. Dr. Kai Leichsenring, Leiter des European Centre for Social Welfare Policy and Research, spricht zum Thema: Langzeitpflege als System? Innovationspotenziale an der Schnittstelle zwischen Gesundheits- und Sozialsystem. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und ersuchen um Anmeldung unter: ghoe@goeg.at<mailto:ghoe@goeg.at> Terminaviso: Montag, 25. April 2016, 17.00 Uhr, Dr. Fülöp Scheibler, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), informiert über Instrumente der evidenzbasierten Gesundheitsversorgung in Deutschland. ________________________________ Medieninhaber und Herausgeber: Gesundheit Österreich GmbH Für den Inhalt verantwortlich: Abteilung für Gesundheitsökonomie Stubenring 6, 1010 Wien, Österreich E-Mail: ghoe@goeg.at<mailto:ghoe@goeg.at> Offenlegung nach § 25 Mediengesetz unter: www.goeg.at<http://www.goeg.at> Wenn Sie keine weiteren Informationen der Abteilung Gesundheitsökonomie an der Gesundheit Österreich GmbH beziehen möchten, antworten Sie bitte auf diese E-Mail mit dem Betreff „Abmeldung<mailto:ghoe@goeg.at>“ .